Zur Geschichte der FBG Elbeholz

Über den im Dezember 1997 ins Leben gerufenen „Holzvermarktungsring Neue Länder“ (HVNL) wurde am 20. September 1999 die zunächst aus sieben Mitgliedsbetrieben bestehende FBG Elbeholz gegründet. Die Organisation der satzungsgemäßen Aufgabenerledigung war in der Folgezeit vielfältigen Veränderungen unterworfen. Verschiedene Konzeptionen wurden angedacht und teilweise wieder verworfen, andere wurden ausgebaut und haben letztlich zum aktuellen Organisationsstand der FBG Elbeholz geführt.

Holzvermarktungsring Neue Länder (HVNL)

Im Dezember 1997 gründeten mehrere Forstbetriebe aus den neuen Bundesländern sowie aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Gartow den „Holzvermarktungsring Neue Länder“ (HVNL). Hintergrund der Gründung war das von Seiten der größeren Holzabnehmer steigende Interesse an einem möglichst großen Verbund privater Waldbesitzer mit dem Ziel einer kontinuierlichen Mengenbelieferung der holzverarbeitenden Werke.
Als Strategie zur Reduzierung von Verwaltungskosten im Rahmen der Holzernte wurde durch den Vermarktungsring relativ bald der Holzverkauf auf dem Stock festgelegt. Ziel sollte es zunächst sein, größere Hiebseinheiten zu Pauschalpreisen zu verkaufen, um das im Zuge der Aufarbeitung durch Selbstwerberfirmen bestehende Sortierrisiko für den Waldbesitzer zu vermeiden. Da jedoch zur Herleitung der hierfür notwendigen Taxpreise noch kein praxisreifes Verfahren zur Verfügung stand, wurde nach wie vor der Verkauf von Sortimenten in stehender Form beibehalten.
Auf einem HVNL-Treffen im August 1998 wurden bereits Ideen entwickelt, inwieweit sich der Vermarktungsring als Alternative zu der bislang vorherrschenden staatlichen Beförsterung der angeschlossenen Betriebe entwickeln könnte. Hierbei wurde unter anderem eine organisatorische Kombination aus örtlich präsenten Revierbetreuern sowie einer übergeordneten, flexiblen Verwaltung in Erwägung gezogen.

Gründung der Forstbetriebsgemeinschaft Elbeholz

Am 20. September 1999 fand die Gründungsversammlung der FBG Elbeholz auf Burg Lenzen an der Elbe statt. Die vorbereitete Satzung wurde einstimmig von den sieben Gründungsmitgliedern mit einer angeschlossenen Waldfläche von seinerzeit insgesamt 3.995 ha beschlossen.
Die neu entstandene FBG Elbeholz wurde mit Wirkung zum 15. November 1999 auf der Grundlage der §§ 18 und 19 des Bundeswaldgesetzes durch das Land Brandenburg als forstwirtschaftlicher Zusammenschluss anerkannt (FBG-Nr. 05/99). Damit verbunden war die Verleihung ihrer Rechtsfähigkeit als wirtschaftlicher Verein gemäß § 22 BGB.

Anerkennungsurkunde FBG Elbeholz (105 KB)

In den folgenden Monaten traten weitere Betriebe aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen sowie Schleswig-Holstein der FBG als Mitgliedsbetriebe bei. Ab Juni 2000 übernahm die nunmehr länderübergreifende FBG Elbeholz alle Geschäfte des bis dahin parallel weiter bestehenden HVNL.


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